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Karl Richter, der jetzig^ Besitzer dieses Hauses, in die Stube trat.
Der Bischof blicke auf, und merkte bald, daß dies der Herr des Hauses sein müßte, indem er ihm ein Willkommen zurief, dachte, aber noch imr wer nicht daran, in ihm seinen Karl Richter wier der zu finden.
Der Wirth, welcher ausgeritten gewesen war, kleidete sich erst um, aß sein Abendbrod, und dachte dann: du mußt dich doch mit dem Fremden etwas unterhalten.
Er näherte sich ihm, redete ihn an, und beide wurden in demselben Augenblicke, da sie sich recht ansahen, zur Verwunderung aller Anwesenden so. bestürzt, daß keiner weiter sortredete — Ew. Hochr würden Gnaden!— Karl Richter! — Zst es mögr lich, daß ich den Herrn Bischof in meinem Hause hätte?— Und ich wäre im Hause meines lieben Richters?— Gott, wie wunderlich sind der Mem schen Schicksale! — Ich danke dir, lieber himmr lischer Vater, daß du mich hieher geführt hast! -
Das war es, was in der ersten Minute aus beider Munde kam; nachher aber wurden sie von beiden Seilen desto gesprächiger und erzählten sich

