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Sollte der Herr Pair, dachte Jaequr-, nur eine min!« sterielle Verführung -eabfichtigen?

Nach dieser still gemachten Bemerkung sagte er laut:

Herr von Sallenauve würde vielleicht selbst nicht genau sagen können, welche Absicht ihn zu diesem Schritte verleitet hat. Seine Familie hat ihn auf diese neue Lauf­bahn geschoben, ohne ihm wissen zu lassen, welche Plane sie dabei im Auge hatte.

DaS hat uns Marie Gaston seinerzeit auch gesagt. Vielleicht hat Herr von Sallenauve aber Leute um sich, welche sprechen könnten, wenn fie wollten.

Ich habe in der That oft in das Leben meine- FreundeS eingegriffen, allein ich war immer nur ein Werk­zeug.

Sie kannten jedoch seinen Vater, den Marquis?

Ah, dachte Brrcheteau, wir kehren auf den frühem Weg zurück; er leugnete eS nicht, den Marquis gekannt zu haben.

Die dummen Gerüchte, denen ich selbst einige Zeit Glauben schenkte, find gewiß ganz grundlos? frug der Pair.

Herr von Sallenauve ist ganz das, was er scheint. Die Dunkelheit, die sein Leben noch theilweise umzieht, wird, glaube ich, auch einmal sichwinden. In jedem Fall ist er jetzt in einer gänzlich unabhängigen Lage, und braucht sich also darum nicht zu kümmern.

3ch setze den Fall, er wollte aber heiraten. Die Familie der Braut würde doch nicht als für zu neugierig gelten, wenn sie mehr Licht in diese Dunkelheit wünschte?

° Meines Freunde- Stellung ist ganz klar. Er ist der natürlrche aber anerkannte S«hn des Marquis von Sal­lenauve, der letzte männliche Spr»sse einer der ersten Fami-