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sein pflegen, so würden Sie wissen, daß ich, indem ich nach Montevideo reise, einer Gegend nahe komme, wo ich viel­leicht sehr erwünschte Entdeckungen machen kann.

Zch verstehe Sie nicht recht.

Die Stadt Assomption ist die Hauptstadt von Paraguay und Paraguay liegt nahe an der Argentinischen Republik. Dahin führt mich meine Mission.

Obwol er sonderbar ist, daß der Name einer Haupt­stadt, welche so fern und so wenig bekannt ist, wie Assomp- tion, auf dem Gesichte der Frau von Beauvisage eine Röthe hervorrief, so geschah eS doch.

Ich habe neulich Herrn von Chargeboeuf gesehen, fuhr Maxime fort, und er hat mir erzählt, daß Sie große Entdeckungen gemacht hätten, darunter auch, daß Jacques Bricheteau mit jemand in Südamerika correspondirt.

Diese Rede verwischte die Röthe auf den Wangen der Frau von Beauvisage nicht und ihre Verwirrung wurde so groß, daß sie hatte Maxime auffallen müssen. wenn er die Ursache davon nicht ohnedem schon gewußt hätte.

Meine theure Schwiegermutter, sagte er, glauben Sie mir, Sie werden in mir immer den anhänglichsten, achtungsvollsten Sohn finden. Niemand weiß mehr, als ich, die menschlichen Schwächen zu beurtheilen, ich habe ja selbst Thorheiten genug begangen, um mit andern nachsichtig zu sein. Jede Schwachheit hat eine Seite, von der sie zu entschuldigen ist. Wenn es mir also wieder einmal einfällt, aufrichtig über meinen Schwiegervater zu sprechen und zu sagen, daß er dumm ist, so hoffe ich, werden Sie mir nicht wieder gram werden. Ich weiß ja alles, und das seit langer Zeit.

Was wissen Sie alles? frug Severine, entschlossen, alles zu leugnen.

Maxime erzählte ihr nun die Schlechtigkeit der Frau Mollot, die Sorge, die er gehabt hatte, um ihre Plauder­sucht schadlos zu machen, seinen Besuch bei Grevin und endlich, daß er nicht nur von diesen Plaudereien und Vermu-