3a, er setzt große- Vertrauen in mich, vielleicht ist eS deshalb um so schlechter von. mir, daß ich ihn täusche.

> Sie täuschen ihn ja nicht, Sie spielen ja nur

einen Roman in zwei Bänden. Ist es Ihre Schuld, wenn das Schicksal Ihnen eine Doppel rolle zugcthrilt hat?

Sic vcrtheidigen mich auf sehr geistreiche Weise, sagte Frau von Bcauvisagc, indem sie ihm traurig und unter Thränen lächelnd die Hand reichte, sagen Sie diese Morte noch einmal, es thut mir so wohl, zu denken, daß Sic mich nicht vrrrathen.

Thcure Schwiegermutter, ich habe für Sie alle Liebe und Achtung, welche man der Mutter seiner Gelieb­ten schuldig ist. Wenn meine Heirat zurückgiugc, so würde ich nicht nur den Verlust Cäcilien- bedauern, sondern auch da- Jamilienglück, welche- ich in Ihrem gastfreien Hause immer genossen habe. Meine politische Glücks-Carriöre bc- ginnt heute glauben Sie nicht, daß ich auf Sie. mit Jh- rem Geiste und festen Charakter gerechnet habe, Sie sollen mir helfen, mein Glück festzustellen. Wenn wir nur ein­mal Sallcnauvc bei Seite gesetzt haben. dann werden wir Beauvisage wählen lassen. Bald darauf' werde ich ihn in der Kammer ersetzen und wir wollen einen politischen Salon halten, dessen Leben und Seele Sie sein werden. Was wird der Salon der Frau von Espard dann im Vergleich zu unserem sein? O Severine, erlauben Sie mir, Sie bei diesem süßen Namen zu nennen, eine schöne Zukunft blüht uns entgegen. ES wäre sehr traurig, wenn die Laune eines schönen Kindes sie verhindern sollte!

Reisen Sie ruhig ab. antwortete Frau von Beau­visage, Cäcilie wird immer wollen was ich will, selbst wenn sie e- nicht mehr wünschen sollte.

Ich glaube Ihnen und baue auf Sic, sagte Ma­xime, ich verschweige Ihnen nicht, daß ich ganz nur auf Sic rechne, kann aber auch nicht verschweigen, daß ich eben deS. halb eine Enttäuschung sürcht'crlich fühlen und rächen würde.