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christlichen verbunden: ich will diese Wahrheit nur aus zwo Ursachen betrachten: keine andere Religi­on als die christliche bringt uns von den Voll­kommenheiten der Verehrung Gottes so hohe Be­griffe bey; keine als die christliche macht den Menschen in der That tugendhaft und glücklich.

Cs war frcylich dem Menschen nichts na­türlicher , als seinen Gott den Urheber seines Da- seyns und seiner Glückseligkeit, seinen Zweck und seine Urquelle zu erkennen: als seine Weisheit, feine Macht, seine Güte, und alle die göttliche Vollkommenheiten, von welchen er seinen Werken so !tiefe und deutliche Merkmale eingedrucket hat, zu verehren und anzubeten, diese Einsicht war mit uns geboren; unterdessen wenn wir die Zei­ten durchgehen, die vor den Zeiten des Evange­liums verflossen sind, so werden wir sehen, wie weit der Mensch seinen Schöpfer herunter gesetzet, und wem er Gott gleich gemacht habe. Es war unter den Geschöpfen nichts so schlechtes und ge­ringes zu finden, woraus sich seine Gottlosigkeit nicht Götter machte: einige aus ihnep wollten gar keinen Gott hab?n; andere gaben,uns einen nach ihrer Art, das heißt einen faulen, welcher

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