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bey den menschlichen Dingen ein mäßiger Zuschau­er seyn sollte, und welcher die Aufsicht über sein eigenes Werk ganz ruhig einem blinden Ohngcfähr überließ, gleich als ob die Sorge für dasselbe sei­ner Größe und Hoheit unanständig wäre, und sich mit seiner Ruhe nicht verbinden liesse; ande­re einen, der ein Sklav von den Schicksa­len , und gewissen Gesetzen unterworfen wäre, die er- sich nicht selbsten auferlegt hätte.

Und dieses wäre nicht allein die Meinung des gemeinen Volkes, sondern es waren auch die Grundsätze der berühmtesten Männer und Welt­weisen des Heidenthums: was Übet UNs ist, dies ist nicht für uns , ist der Ausspruch des großen Sokrates, jenes philosophischen Abgotts, von welchem der sogenannte göttliche Plato ge­sagt: daß er es denen Göttern als die größte Gutthat verdanke, in den Zeiten, wo Sokrates gelebet, zur Welt gekommen zu seyn. Eben dieser Plato lehrte unter andren: man könne

nicht wissen: wo Gott sey, und was Gott sey; dies müßte man dem Volk niemals, oder doch nicht anders als nur , mit den dunkelsten Ansdrücken sagen:

weil