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weiß, umsteckt er zu beliebiger Tageszeit am besten Morgens »wischen 9 und 10 Uhr ein Gebüsch in ziemlich weitem Um­kreise, so daß die beiden Auslaufe (die beiden Enden aller, eine ein­zige Garnwand bildenden Steckgarne) schließend sich vereinigen, ver­birgt sich im umsteckten Gebüsche und lockt mit der Birk pfeife.

Kaum vernehmen die jungen Birkhühner den tauschenden Laut, als sie auch schon so schnell als möglich nach dem Gebüsche hin, aus welchem gelockt wird, laufen und in den Steckgarnen sich verwickeln.

Nur ein öfteres Verhören des Lautes, den das junge Birk­geflügel ertönen läßt, und viele Uebung auf der Birkpfeife verschaffen dem Jager die gehörige Fertigkeit in tauschender Nach­ahmung jener Töne. Hat er sich aber diese Fertigkeit vollkommen angeeignet, so ist fast immer der Fall, daß auch manche Birkhen­ne, von dem bis zur Natürlichkeit erkünstelten Laute gelockt, in­dem sie das Rufen ihrer verirrten Jungen zu vernehmen glaubt,

dem Gebüsche zueilt und sich im Garne fangt. Uebrigens wird jeder achte Waldmann da, wo. der Birkwild stand nicht aus­gezeichnet stark ist, der gefangenen 'Birkhenne wieder die Freiheit schenken.

3) Mit Schlingen. (Fangschleifen.)

Der Fang mit Schlingen wird am sichersten und leichte­sten da betrieben, wo die Waldung, in welcher Birkgeflügel sei­nen Stand hat, von Heidekraut - Strecken durchschnitten oder theil- weise umgeben ist.

Den Platz, wo man Schlingen legen will, bestreuet man vorher mit Weizenkörnern, verschiedenartigen Holzknospen, Blüthen- katzchen, Beeren je nachdem die Jahreszeit solche Aesung gibt,

besonders aber mit Ameiseneiern.

Sieht man, daß das Birkgeflügel auf solchem Platze Ge­laufe macht und die Anposchung annimmt, so zieht man die Schlingen (deren Anfertigung am besten durch Zusehen, durch Versuche und Uebung erlernt wird) durch ein zollstarkes Querholz und befestiget dieses wie auch die Schlingen auf hölzernen, in den Boden eingepflöckten Gabeln.

3m Frühling müssen die Fangschleifen etwas höher angebracht werden als im Herbst. Der Fangplatz muß von Zeit zu Zeit besucht werden, der Raubthiere wegen, die gleich bei der Hand sind, ein gefangenes Stück Birk wild als gute Priese in Empfang zu nehmen.

Beschleichen.

Da das Birkgeflügel sehr scharf gewahrt, vernimmt und wittert, dabei außerordentlich scheu ist, so ist in der Balz-