October.

Aesung. Wachholder -, Mehl- und andere Beeren, Eicheln, Bücheln, der Same vom Nadelholz.

Stand. Wie im vorigen Monat.

November.

Aesung. Wie im vorigen Monat.

Jagdbenutzung. In diesem und in den Wintermonaten wie bei Jagdbetrieb Nr. 7. gesagt worden ist.

Stand. In großen, nördlichen durch Hochholz geschützten ge­gen Mittag etwas abdachenden Dickungen.

' ' December.

Aesung; Jagdbenutzung und Stand wie im vo­rigen Monat.

in.

Fasan.

(Pliasianug.)

Charakter. Schnabel kurz, stark; Wurzel nackt/ sanft gebo­gen. Augengegend farbig, warzig, federlos. Stander beim Männchen mit einem Sporn versehen. Spiel kegelförmig, stark gestuft, aus 18 Steuerfedern bestehend. Flügel kurz, die ersten 3 Schwungfedern gleich gestuft, kürzer als die vierte und fünfte, welche die längsten sind. Aufenthalt in fruchtbaren, vorzüglich ebenen Gegenden, in welchen Felder mit Wiesen und Gehölz abwech­seln und wo fließendes Wasser nicht mangelt. Fortpflanzung in der Regel durch Vielweiberei.

Der gemeine Fasan (Thas. Colchicus).

Der gemeine Fasan, eine Art der Gattung Phasianus gehört zu den hühnerartigen Vögeln.

Fasanerien sind Anlagen zur Hegung wilder Hühner in Prunkgärteü. In wilden Fasanerien ist der Fasan sich selbst über­lassen und wird nur im Winter gefüttert. Es bedarf keiner Ge­bäude, sondern nur einiger Poschen und Stände in dem Gebüsch, auf welchen man zu gewissen Zeiten mit Haferftroh, Kampfer, Anis rc. räuchert, um die Fasanen zusammen zu halten, die diesen Geruch sehr lieben.

Mehr Sorgfalt und Kosten erfordert eine zahme Fasanerie. An einem gut gewählten Orte, von dem alle Raubthiere abzuhalten sind, werden ein Fasanenhaus mit heizbaren Zimmern zur Beher-