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Fang mit Windhunden.

Nach starkem Regen oder beim Glatteis brauchen sie so viele Zeit zum Auffliegen, daß ein rascher Windhund, der noch mehr denn 1000 Schritte von einem Trappen entfernt ist, welcher sich zum Auffliegen anschickt, ihn vor dem Auffliegen erreichen kann. Diese Jagd bei solchen Verhältnissen ist vorzüglich an­genehm, wenn sie zu Pferde betrieben wird.

Sobald eine Gesellschaft berittener Jager mit guten Windhun­den versehen, einen Zug Trappen erblickt, so nähert sie sich ihm nach und nach mit gutem Seitenwind, bis die Trappen zu laufen an­fangen; nun machen die Jäger, mit verhängtem Zügel dahin spren­gend, solche Wendungen, daß die Trappen vollen Nackenwind haben; dieser fährt ihnen in die Federn und macht ihr Auffliegen noch beschwerlicher; jetzt werden die Windhunde ge löset, denen die schwerfälligen, vom Wind belästigten, überdies durch Glatteis oder schlammigen Boden am Auffliegen lange Zeit gehinderten Trap­pen zur sichern Beute werden.

Schwimmvögel.

(Palmipedcs).

Charakter. Schnabel verschieden gestaltet. Füße kurz, in größerer oder geringerer Entfernung vom After stehend. Theils 3zehig und bei diesen alle 3 Zehen nach vorn gerichtet, theils 4zehig und bei diesen 3 Zehen noch vorn, 1 nach hinten gerichtet; bei allen die nach vorn gerichteten, bei einigen 4zehigen sammtliche Zehen durch eine einzige Membrane verbunden. Die Schwimmvögel sind eigentlich Meeres- und Meeresküstenbewohner, die meisten am Tage fast immer in fliegender Bewegung und dabei schreiend laut; nur um auszuruhen, lassen diese sich auf dem Wasser oder an sandigen, flachen Ufern nieder, schwimmen gewöhnlicher Weise nicht, Lauchen nie; andere schwimmen und tauchen; die Minderzahl lebt außer der Lege- und Brützeit stets auf offener See. Nahrung einiger Arten: Fische, Laich, Wafferinsekten; einiger Arten:' blos Vegetabi- lien. Die Schwimmvögel machen ihr Gehek zum Theil auf Felsens oder in Felslöchern und Spalten, zum Theil auf flachen Sandbänken, zum Theil auf trocknen Stellen mit Schilf, Binsen und Gesträuchen besetzter Ufer; einige eigentliche Entenarten auch, obwohl selten, auf Bäumen. Der Körper aller ist mehr oder weniger stark mit Flaum bedeckt.