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säumt werden muß. Das dadurch an der Lange Abgehende wird mit neuen Forcheln und eben so vielen Windleinen eingetheilt.

Laufzeit heißt die Zeit, wenn Hündinnen lausig find.

Lausche, s. Lauer.

Lauscher, die Ohren des Wolfs.

Laut nennt man das Bellen der Jagdhunde.

Lebendige Wehre nennt man, wenn beim Jagen aus Mangel an Zeug Oeffnungen bleiben und in diese Menschen gestellt werden, die das Wild vom Entfliehen abhalten.

Lebersäule, eine nicht ungewöhnliche Krankheit des Hoch« wildes. (S. Roth wild.)

Leberschuß, s. Blattschuß.

Lecken (Lecklein), ist das Fährtezeichen des Hirsches, wenn er mit geschlossenen Füßen und so spitz geht, daß man von der ganzen Fährte nichts als die Abdrücke der Schalenspitzen im Boden sieht. Andere Jäger verwechseln diesen Ausdruck zuweilen mit dem Zu« rückbleiben.

Lecker, gleichbedeutend mit Graser.

Lecklein, s. Lecken.

Leeren sich, s. sich lösen.

Leibhatz heißt der Hatzhund, den der Jagdherr beim Reiten oder Fahren stets an seiner Seite führen läßt.

Leibhund, gleichbedeutend mit Blendling.

Leicht machen (sich), so viel als: sich lösen.

Leier, s. Krickel.

Leine (Arche re.), heißt jede Art von Seil, Strick rc., die bei der Jagd zu den Tüchern, Tuch- und Federlappen, Garnen und Netzen gebraucht werden.

Leinenanbinden (Knüpfen, Schäften, Spießen),

find bei dem Stellen, Loslassen und Aufheben der Tücher rc. wich­tige Geschäfte. Wird eine Oberleine an die Tücher angebunden, so zieht man dieselbe um einen Baum oder fiel und das Ende unten herum weg, daß sie kreuzweis zu liegen kommen. Dann zie­hen die Anzieher zugleich an, während der das Netz rc. stellende Jäger an fernem Ende nachzieht und sobald die Anzieher einen Ruck gethan, sein Untertheil aufwärts zieht, daß es dichter und beinahe gezwungen an das Obertheil treffe. Ist sie nun straff genug ange­zogen, so nimmt er rasch das Unterende über dem obern weg und wieder rückwärts ganz um den Baum herum, steckt sein Ende über den andern und durch seinen herumgebrachten Theil doppelt durch, daß es wie eine Schleife werde. Hierauf steckt er die Schleife rasch noch ein oder zwei Mal um die angezogene Leine durch. Zersprun­gene Leinen spießt man auf folgende Art: Man dreht die vier Schäfte von jedem Ende herein etwa drei Viertel Ellen aus einander, doch so, daß jeder Schaft noch beisammen bleibe; dann