limg, obwohl jüngerer Schriftproben, deren Besitz später mir Unbedachtsamem an den lieben Berner Dichter, Rudolf Wyß den jüngern, entschlüpfte, hatte ich in Heidelberg mich günstiger Anlässe zu er­freuen. Der Schriftproben selbst von Schubart er­mangelte ich nicht, und ich entsinne mich, sogar das geringste, eigentlich nichts sagende beschriebene Papier­schnitzel sei, eines mit dem andern zusammengehalten, bezeichnend gewesen. Es wird nicht befremden, daß ich nachher auch Einsicht in eine noch fernere dichterische Welt, als die altdeutsche, die indische zu gewinnen strebte. In der Sprache selbst, die dieser Welt Schätze ausbietet, stümperte ich freilich nur.

Gerathe ich beim Herbeiführen solcher Dinge, deren sich zu erinnern so erquickend ist, in das Gebiet von Zustandsschilderungen, so darf ich auch der Ueber- setzuugsversuche von sinnigen dichterischen Brevierstücken erwähnen. Nach allen Seiten hin Schönes vorurtheils- frei zu betrachten, lag im Gange der Schule. Mich persönlich schreckte ein sonst sehr günstiges Begutachten der Jenaischen Literatnrzeitung (1827. Ziffer 38. Seite 311) bald von diesem Zweige zurück. Das Urtheil des Blattes lautet:Theilen wir auch vollkommen die An­sichten des Verfassers über Kirchengesang, welchen er feierlicher und den älteren Melodien und Terten ent­sprechender wünscht: so wollen uns doch die Proben