Vorwort.

£Cüie oft befindet man sich nicht in dem Falle, Ausschluß über irgend ein mythologisches Wort zu bedürfen; und wie häufig geschieht es nicht, daß man zur Bezeichnung eines persönlichen oder sächli­chen Gegenstandes, oder um eine Allegorie anzu­bringen, gerade einen Ausdruck aus der Götterlehre wünschte?! Da ist nun an Wörterbüchern freylich kein Mangel; allein man sucht gewöhnlich nur eine kurze Erklärung des betreffenden Wortes, bloß die Hauptbedeutung desselben, eine allge­meine augenblickliche Nachweisung, folglich keine umständliche, gelehrte Auskunft. Auch han­delt es sich in solchen Fällen gewöhnlich nur dar­um, dem Gedächtnisse zu Hülse zu kommen, weil man sich mittelst der Ideen-Association an die übri­gen Bedeutungen eines solchen Wortes wohl von selbst erinnert, wenn man dessen Hauptbegriff ein­mahl wieder inne hat.