Erstes Kapitel.

Heber die schicklichste Lage eines Gartens, zu-» gleich auch über die Anlegung desselben.

i) Lieber Die Lage Des Gartens.

ist durchaus nicht gleichgültig, welche Lage ein Garten oder ein Gartenstück hat, sondern es kommt vielmehr darauf eben so viel an , als auf den Boden, in welchem die Gewächse stehen. Je nachdem diese Lage beschaffen ist, wird auch, bei übrigens gleichen Umständen, sich die Gesund­heit, die Schönheit, die Dauer, und die mehrere ober mindere Fruchtbarkeit der Pflanzen verhal- , tcn. Vorzüglich deutlich laßt sich dies an einigen Gewachsen wahrnehmen, z. P. an dem Weinstock, an Pfirschen, Apricosen u. s. w., von welchen ie- dermann weiß, daß Gewächs und Frucht nicht besonders werden, wenn es ihnen an hinlängli­cher Sonne fehlt. So weiß auch ieder, daß Bau­me sowohl als andere Gartenpflanzen, kränk­lich und ungesund werden, wenn sie in einem feuchten und nebelvollen Thal stehen, wo sich die Dünste anhaufen, oder auf einer nassen und sum- j psigen Fläche.

Bekanntlich soll ieder Garten freie Luft und Sonne haben. --- Diese sowohl, als das hin­längliche Maas der Feuchtigkeit, sind die noth- wendigen Bedingungen eines guten Wachstbums ; der Pflanzen, und wenn es hieran fehlt, so ist

A übri-