a) Von der Blevasche.

Die Vleyasche giebr mit andern Mineralien, z. B. Sand, Steinsalz, Kupftiasche und Kupfer, hammerschlag vermischt, zwar schöne grüne und weiße Glasuren; sie sind aber krineswegeS aus den bereits angeführten Ursachen zu Koch- und Spei- segeschirren Zu empfehlen. Die Vleyasche wird ans folgende Art bereitet: Man nimmt eine gewisse Quantität Blev, schmelzt es in einem Ofen, dessn Heerd aus glatten, feuerfeilen und dicht an einander getriebenen Steinen besteht; sobald das Bl y schmilzt, zeigt sich auf der Oberstäche desselben eine gelblich, graue Haut, welche mit einem Eisen abgezogen und ans dem H erde ansgebreitet wird. Es setzt sich bald wieder eine neue an, die man zum zweyten, drit en und viertenmal, und so oft und lange abzieht und auf den Heerd ausb^uer, bis die ganze Bleymasse sich in Asche vrrwan elt hat. Wenn diese kalt gewor­den ist, schlägt man sie durch ein feines Sieb, und dann kann sie zu Glasuren für Ofenkacheln und an» dern Sachen, worin keine Speisen noch Gedanke ge- kocht und aufbewamt werden, verbraucht werden. Weiße Glasur g!ebt sie, wenn man halb so viel. Steinsalz, als das Gewicht der Asche ansmacht und auch halb so viel reinen Sand hinzusetzt; grüne Glasur aber, wenn zwen Theile Sand, drey Theile Bleyasche und ein Tdeil Kupferasche oder Kupferhammerschlag vermischt werden. Alle diese Eestcmdtbnle werden sehr fein zu Pulver gerieben, mit Wasser vermischt, auf vaS Geschirr aufgetragen

und