und durch die Gewalt des Feuers glasartig oder zur Glasur gemacht, die aber nur auf Thon statt findet.

b) Von Bleygelb oder Masstkot.

Wenn man die Bleyasche (s. den vorigen Ar- tickel,) bey fortgesetzter mäßiger Hitze auf dem Heer­de röstet: so bekommt sie eine gelbe Farbe, die man Bleygelb oder Massikot nennt, und zu Glasu­ren sowohl, als zu Mahlerfarben gebraucht wird, doch in letzterer Hlnstcht ehemals häufiger als jetzt, da man andere Farben entdeckt hat, welche die Stelle des MassikotS, ihrer Schönheit und Dauerhaftigkeit, mehr als ersetzen.

O Bleyglatte.

Welche man auch Silbfrglätte zu nennen pflegt, wird ebenfalls unter Bleyasche gewonnen. Wenn man dieselbe nämlich einem schnellen und hef­tigen Feuer aussirtzn so schmilzt sie in eine gelblich glasartige Masse, die aber nicht durchsichtig, son­dern nur ein Anfang der Verglasung ist, und wie kleine gelbe Schuppen aussteht. Man braucht ste ebenfalls häufig zur Glasur, und gewissenlose Wein- handler mischen ste, zum gewissen Nachtheil der Ge­sundheit, unter die Weiue, um ihnen einen angeneh­men süßlichen Geschmack zu geben; auch bedient man sich in dieser letztem Absicht des BleyzuckerS.

d) Bleyqlas.

Entsteht ebenfalls durch den stärksten Grad von Hitze, welchem mau die Bleyasche aussetzt. Es hat B eine