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ruhiger, und als der Psalm zu Ende war, sagte er mit leisem, ehrfurchtsvollem Ton der Stimme:Das ist Gottes Wort und das ist an mich gerichtet und zu mir gesprochen."

Seine alte Frau, die voll Verwunderung und Freude war über alles das, was sie so eben gesehen und ge­hört hatte, bat jetzt, daß man ihnen doch auch den andern der beiden Psalmen vorlesen möchte. Man las hierauf den 103. Psalm:Lobe ven Herrn, meine Seele!" Hierbei gerieth die alte Frau in eine so freudige Bewegung, daß sie sich nicht halten konnte; sie ging mit gefalteten Händen und nach oben ge­wendeten Augen im Zimmer auf und nieder, und rief die Worte:Lobe den Herrn, meine Seele; ja lobe den Herrn!" Er hat uns heute aus dem Feuer ge­rettet, und will uns auch aus unfern Sünden retten, will sie uns alle vergeben, unsre Gebrechen heilen. Gelobt sei Gott, daß er mich diesen Tag hat erleben lassen. Mein alter Mann wird mich nun gerne lesen, beten und singen lassen, er wird Prediger in unser Haus rufen, und wir wollen von nun an beide mit einander den Herrn suchen und Ihm dienen."

Nach manchen Gesprächen dieses Inhaltes knieten wir Alle, die wir gesunde Glieder hatten nieder, zu einem recht herzlichen Gebet, welches, wie der alte Mann sagte, der daran recht innigandächtigen Antheil nahm, das erste war, das man jemals in seinem Hause ge­sprochen und gehört hatte.

Wir mußten jetzt, denn unsre Weiterreise war