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Verderbens gegangen war.Gewiß," so sagte der gichtbrüchige Greis,hatGott euch diese kleine Schrift für uns mitgegeben auf eure Reise. Jedes Wort derselben war für mein Herz gemacht, und ist mir tief in dasselbe eingedrungen. Aber nun bitten wir euch, lest uns doch auch noch die beiden Capitel der Bibel vor, welche das kleine Kind seinem Vater vorlas." Man erfüllt diese Bitte gern und liest zuerst langsam und feierlich die Worte des Sündenbekenntnisses des 51. Psalmes, von welchem man wohl sagen kann, daß es tief aus dem Herzen kommt und darum auch tief zu Herzen geht.Da lag dann," (so erzählt der Reisende, dem wir die Mittheilung dieser Rettungsgcschichte verdanken), vor uns der alte, gewesene Soldat auf seinem Bett. Ein Mann von großer, kräftiger Statur, mit einem wohlgebildeten Kopfe, mit hoher, voller Stirne, großen, blauen Augen und breiter Brust: seit 16 Jahren aber so ganz an Händen und Füßen gelähmt, daß er sich ohne fremde Hülfe nicht bewegen konnte, und war ganz Ohr für die Worte, die man ihm las. Die tiefe Be­wegung, welche dabei sein Inneres ergriff, verrieth sich äußerlich durch die heftige Bewegung seiner Brust und durch vie Thränen, die über seine Wangen strömten. Als man ihm den 6. Vers las:An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir gethan?" rief er laut: Ach ja, das ist das Schwerste gewesen, allein an Gott, allein an Ihm habe ich gesündigt. O Gott, sei mir gnädig, erbarme dich mein!" Er wurde nach diesen, tief aus seiner Seele kommenden Worten