250

uns anzustimmen. Es war mir ganz recht, ^ihn durch mei­nen Bruder zum Schweigen gebracht zu sehen.

Zu jener Zeit theilten sich die Whigs und Tories des öffentlichen Lebens eigentlich in zwei Parteien, von denen die eine behauptete, daß ein Engländer vier Franzosen durch­wichsen könne, oder daß England Frankreich schlagen werde, welches die ganze Welt schlüge, wahrend die andere in Na­poleon einen Mann sah, der im allerhöchsten Aufträge das Commando ^übec die Machte der Finsterniß führte. Die Nachtischpolitik Londons drehte sich um das Thema:Wer­den wir die Franzosen vernichten, oder werden die Franzo­sen uns vernichten." Es ist jetzt etwas zu spat in der Weltgeschichte, um der Schneide des Schwertes eine so über­wältigende Majestät zuzuschreiben. Es war aber ein Be­weis von der entmenschenden Wirkung des Krieges, daß wir in Folge langer Betrachtung eines fortwährenden. blu­tigen Kampfes wieder zurück in die Gefühllosigkeit der fin­stern Zeitalter sanken. Das Gesetz des Stärkern ward un­ser Alpha und Omega.

Gerade in diesem Punkte that sich die Ueberlegenheit meines Bruders auf's Glänzendste hervor. Seine Ideen waren nicht ausschließlich den Berichten des Kriegsministe­riums oder den statistischen Angaben der außerordentlichen Zeitungsbeilage entnommen. Danby ging mit seiner Zeit fort oder vielmehr er ging mit den Pionieren, welche dem Fortschritt der Zeit den Weg bahnen. Die Macht der öffentlichen Meinung und die Stärke der Volksgesinnung