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Oekonomie den rechten, d. h. höchsten Gewinn bringen soll, weder seine vorzügliche Sorgfalt, noch auch die zum Oeko- nomiebetrieb gehörigen Mittel verwenden, sondern er muß mit diesen zufälligen und Neben-Nutzungen so weit zufrieden sein, wie sie ihm eben der Zufall darbietet, wollte er diese Nebennutzungen höher, oder gar zu einer .vorgezeichneten noth- wendigen Höhe — nach dem Bedarf eines Gasthauses zu allen Zeiten — steigern, so würde dieses entweder durch andere Mittel, als ihm sein Oekonomiebetrieb darbietet, also mit besonderm Kostenaufwand, oder mit den zu seinem Oeko- nomiebetrieb erforderlichen Mitteln, also zum Nachtheil dieses Betriebes geschehen müssen, woraus in beiden Fällen offenbar mehr Nachtheil als Gewinn für ihn hervorgehen möchte.
Will sich aber eine Gastwirlhschaft mit dem Abwurf einer Oekonomiewirthschast allein begnügen, oder auch nur die Abwürfe einer Oekonomiewirthschast, ohne Unterschied, ohne Auswahl des Bessern, Taugbarern, für seine Gaste verwenden, so werden sich diese sehr oft mit sehr magerer und zwar so oft mit solcher ungefälligen und unbeliebigen Kost, nekn im* gefälliger und unbeliebiger Bedienung und Behandlung abgespeist sehen, daß wenn sie nicht besondere vorthe,ilbringende Gründe an eine solche zu stark ökonomisirte Gaftwirthschaft fesseln — die dann immer wieder auf Rechnung dieser Gast- wirthschaft gehen —, sie solche gewiß bald mit einer andern vertauschen, wo sie nicht Tag für Tag mit Märzvieh (aus- rangirtes Vieh), Kuhfleisch, übermastetem Braten, Salz- und Pökelfleisch, ranzigem Oel und Fett und magerm Federvieh regalirt werden.
§ 317 .
Daraus möchte also wohl nicht mit Unrecht zu folgern sein, daß die Verbindung der Oekonomie mit der Gastwirth- schaft beiden nicht zum Vortheil gereichen könne und es ge- rathener erscheine, daß der Oekonom seine Erzcugniffe auf den freien Markt zum Verkauf bringe, wo sie ohne weitere Beschwerde und Sorge für ihn auch von dem Käufer zu dem wahren Werth bezahlt werden, der sie sucht und ohne Nachtheil für sein Geschäft brauchen kann, der Gastwirth hingegen seine Bedürfnisse auf freiem Markte erhandele, wo
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