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gewesen, der neuen Monarchie eine Universität zu geben, und nach dem entworfenen Plane sollte sie die Einrichtung einer deutschen Hochschule erhalten. Bis jetzt ist aber die ganze Unternehmung unterblieben; und doch ist es nur die Errichtung einer Universität, wodurch die schlummernden Kräfte eines Landes geweckt werden können. Daher sind die Brasilianer gezwungen, so kostspielig und verdrießlich es ihnen auch fällt, ihre letzte Bildung jenseits des Oceans, in dem europäischen Coimbra zu holen. Diese bisher bestehende Nothwendigkeit wirkte übrigens auf mancherlei Art vortheilhaft auf den studirenden Theil der Jugend, besonders indem er Gelegenheit fand, die großen Institute Europa's kennen zu lernen, das Gute derselben in das Vaterland hinüberzutragen und sich überhaupt die Universalität europäischer Bildung zu erwerben. Sollte jedoch in Zukunft eine Universität in Brasilien errichtet werden, so müßten, nach dem gegenwärtigen literarischen Standpunkte, die ersten Lehrer derselben aus Europa berufen werden.

