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welcher ihm unaufhörlich zuflüsterte: ,,Du bist deinem Va- t ter an Verstand überlegen/' Und von demselben Augen- t blicke an vergiftete dieser Gedanke das Leben Arthur's . . . weil er seinen Vater anbetete ... t

Bald nahm er sich vor, nicht mehr mit ihm zu streiten, f

und ohne Widerrede alle seine Meinungen anzunchmen; bald (

wieder fürchtete er, Herr von Cilly möchte, indem er den Be­weis einer so blinden Unterwürfigkeit gegen ihn an den Tag *

lege, in dieser immerwährenden Beistimmung nur die freiwillige *

Entsagung des Starken gegen den Schwachen, den er verachtet, '

erblicken. \

Wollte er im Gegentheil gegen ihn wie gegen einen an ' Verstand Gleichkräftigen in die Schranken treten, so zitterte er ( wiederum, sein Vater könnte diesen Widerstand für die an- j maßende Ueberzeugung der Ueberlegenheit annehmen, welche sich geltend machen will, weil sie das Recht dazu hat. Auch ^ wurde seit diesem verhängnißvollcn Tage Arthur, der mit dein , beständigen Gedanken beschäftigt war, allen Streit zu vermei­den , in der Befürchtung, ohne seinen Willen den Vater zu be- ; leidigen, düster, wortkarg und zurückhaltend; er floh ihn bei- ; nahe, und da er sich nicht mehr jener süßen und liebenden Ver­traulichkeit, die bisher zwischen ihnen geherrscht hatte, zu über­lassen wagte, verlebte er die Stunden, die Tage in einem düstem ; Stillschweigen, und antwortete nur mit Zwang und Mißtrauen auf die zudringlichen Fragen seines Vaters.

Herr von Cilly wurde bald diese befremdende Veränderung gewahr, und suchte lange Zeit die Ursache davon auf. Denn, wie wir schon erwähnt, gestand er seine Besiegung so unbefan­gen ein, daß es ihm noch gar nicht in den Sinn gekommen war, sein Sohn könne über ihn erröthen .... aber die Vorsichts­maßregeln Arthur's verriethen unglücklicherweise die Besorgnisse seines zarten, edlen Herzens; Herr von Cilly dagegen täuschte sich in seiner Meinung, und glaubte fest, daß sein Sohn ihn seine Verachtung fühlen lasse, während dieser im Gegentheil nur einen Zweck, nur einen Wunsch, nur ein Verlangen hatte: seinem Vater diese Idee zu benehmen.

Von dem Augenblicke an, wo dieser unglückliche Jrrthum in den Augen des Herrn von Cilly zur schmerzlichen Gewißheit