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Dagegen Spaniens Städte haben einen Streit darüber erhoben, in welcher von ihnen die Inquisition, dieser ewige Schandfleck der Christenheit, zuerst eingeführt worden sey. Wer mag dieß gut heißen? Doch muß man den Spa­niern zur Ehre nachsagcn, daß solche Gesunkenheit und Gemeinheit nicht in ihrem ursprünglichen Wesen und Cha­rakter liegt, sondern vielmehr eine Frucht der Inquisition selber war. Und diese von wem ward sie geschaffen? Der Pabst mit seinen Pfaffen fand darin eine Stütze sei­ner Macht und Gewaltthat, und die spanischen Könige füllten dadurch ihre Schatzkammern und bereicherten sich sehr. Die Päbste also im Bunde mit den spanischen Fürsten sind der Inquisition Urheber und Schöpfer. Ihre thätigsten Handlanger aber waren im Anfang die zwei Dominikaner Felippe de Barberis, Inquisitor von Sicilien und Alfonso de Hoyeda, Prior zu Sevilla und dazu ein Bischof mit Namen Nicolas Franco. Später aber war die Seele der Inquisition hauptsächlich der Cardinal Limen es, der seine sonst so großen Gei­stesgaben in diesem elenden Dienste verzehrte und sein ganzes Leben dran setzte, sein armes Vaterland in die ei­sernen Ketten bürgerlicher und geistlicher Zwingherrschaft zu schlagen.

Beschreibung eines Auto da Fe's.

Der oberste Gerichtshof in Sachen der Inquisition fand frühzeitig für gut, die Schrecken und Schauder der