sich den Schreien der Mutter vor, als sie jihre liebe Tochter so übel zugerichtet sah. Wird sich nicht auch derjenige Vorwürfe gemacht haben, dem es zngestan- den ist, das Gitter ausbessern zu lassen? Wäre es zir seiner Zeit geschehen, so harte das arme Kind nicht Mo ses Unglück nehmen können.

Die Garlnerinn Wittech zu Wangschuh m Schlesien hatte im October i8l4 Geschäfte in der Müh­le, die nicht weit von ihrer Wohnung entfernt lag. Be­vor sie dahin ging, legte sie ihr Kind, welches erst neun Wochen alt war, in die Wiege, und entfernte sich dann, als dasselbe fest schlief. In der Hoffnung, daß sie bald wieder zurück seyn würde, lehnte sie die Stubenthük nur obenhin zu, ohne sie fest zuzuschließen. Wahrend ihrer Abwesenheit drang das Zuchtschwein, das im Hofe frep herum lief, in die Küche, wo es sich öfters Abfälle vom Gemüse und dergleichen gehöhlt hatte, und da es hier nichts fand, öffnete es sich mit dem Rüssel die Stubenthür, die nicht in die Klinke eingefallen war, und kam in die Stpbe. Das schlafende Kind hatte ei­nen Arm über die Wiege hcrabhangen. Das Schwein, welches schon öfters mit Abfällen vom Fleisch, mit jun­gen Vögeln, die man aus den Nestern genommen, ge­füttert worden war, Und schon manches Huhn wegge­fangen hatte, ergriff den Arm des Kindes, zog das arme Würmchen aus der Wiege, und schleppte es bis zur Kücheuthür. Da fiel das Schwein mit Heißhunger über das Kind her, biß ihm den rechten Arm an der Wurzel ab, fraß ihn, uud machte sich über den tiuken h -, von dem es auch schon die Hand abgebiffen hatte, als Me Mutter zu dem blutigen Schauspiel dazu kam. Die Ä -: : ia sank vor Schrecken und Herzenlcid ohnmächtig