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Gemeinnützige Belehrungen

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I. Ccipi lel.

Kurze Geschichte des Handwerkerstandes.

Sobald sich die Menschen nur einigermaßen über den rohen Naturzustand zu erheben und ein, ihrer höher« geistigen und sittlichen Würde angemessenes, Leben zu führen begannen, empfanden sie eine Menge Bedürfnisse, welche sie durch die ihnen dargebotenen Naturerzeugnisse unmöglich befriedigen konnten. Bald aber wurden sie durch Nachdenken und Ueberlegung zu dem Versuche veranlaßt, diese künstlich so zu verarbeiten, daß sie von ihnen einen ausgebrei- teteren, ihren Verhältnissen angemesseneren, Gebrauch zu machen im Stande wären. Daß ihnen dieses nach und nach in einem immer vollkommneren Grad­gelang und daß sie darin durch manche zufällig gemachte Erfindung und Entdeke kung oft bedeutend unterstützt und weiter gebracht wurden, lehrt die Geschichte und Erfahrung zur Genüge. Aber einen besonderen Srand, welcher sich mit Verarbeitung der rohen Naturprodukte beschäftigte und aus Verfertigung von Erzeugnissen dcr Kunst ein ordentliches Gewerbe und einen eigenen Nahrungs- zweig machte, gab es in den frühesten Zeiten noch Nicht. Ja, es sind Jahr­tausende vergangen, ehe es dahin gekommen ist. Jeder suchte, was er gerade bedurfte, sich so gut als möglich selbst zu verfertigen, wie wir dieß heutzutage 3. Aufluge. 1