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Oelberg, wo Er schon oft im Verborgnen gebe- thet, schon oft mit Seinem Vater über das Heil der Menschen sich besprochen, und zur Ausführung seines wichtigen Auftrages schon im Voraus sich geftärket hatte. —
„Bange bis zur Todesangst — sagte „Er seinen Jüngern — ist es meinet Seele. „Bleibet hier, und wachet mit mir!" — Dann gieng Er noch etwas weiter, warf sich auf Sein Angesicht, und bethete von Angst und Schauer ergriffen: „Wenn es möglich ist, mein „Vater! so laß diesen Kelch an mir vor- „über gehen! Doch geschehe nicht mein, „sondern Dein Wille." —
Aber Schmerz und Bangigkeit drangen immer heftiger auf Sein Herz ein. — Er rief zum zwey- ten Mahl um Wegnahme des bittern Kelches, und ergab sich zum zweyten Mahl in den Willen des Vaters. —
Es kam ein Engel, Ihm Stärke zu bringen. Er wurde aber nur gestärkt, um einen noch heis- sern Kampf zu kämpfen; — die bängsten der Leiden wurden über Ihn ausgegossen; — blaß wie ein Sterbender rang Er die Hände gen Himmel — Todesangst durchbebte Seine ganze menschliche Natur; — wie Blutstropfen rann der Schweiß von Ihm auf die Erde. — „Vater, wenns^Dein

