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fen Neugierde der Wunderkraft, die Er mit Sei­nem Vater gemein hatte, sich zu bedienen. Er fteht in tiefster Erniedrigung; aber schaut hin auf Sein ganzes Leben, habt Acht auf all Seine Thaten und Reden; und dann beant­wortet euch selbst nach dem Ausspruche eurer Ver­nunft die Frage: Ob Er nur Eine seiner Mis- handlungen, nur Eine der vielen Unbilden, die Ihm von bösen Menschen zugefügt wurden, ver­dienet habe ? Er steht in tiefster Erniedrigung; aber bedenket: So ließ Er sich auch für euch, zu eurem Besten, zu eurer Rettung und Se- ligmachung erniedrigen; und überleget es wohl, ob ihr euren Spott über Ihn, eure Geringachtung Seiner Lehre vor Ihm, und Seinem Vater, den ihr auch in Jesus verachtet, werdet verantworten und entschuldigen können?

O liebe Christen! So einen Undank gegen Jesus wollen wir verabscheuen, als das Schänd­lichste, das wir begehen können. Anbethen wollen wir vielmehr die unbegreifliche Liebe Gottes, der für sündige Menschen Seinen Einge- bohrnen in so viele Leiden hinein führte! Lie­ben wollen wir den Freund, und Seiner Stim­me bereitwillig gehorchen, der, um uns zu retten, uns groß und selig zu machen, zum Ver-