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ten wußten nicht, was sie sprachen:Ja, sag­ten sie sein Blut fomme über uns, und unsre Kinder!" Und nun wurde Barrabas losgelassen, und Jesus seinen Feinden zur Kreuzi­gung übergeben.

Vor wenigen Tagen schrien Viele aus dem Vol­ke voll Jubel und Freude:Hosanna dem Sohne Davids! Hochgepriesen sey Er, der da kommt im Namen des Herrn! Itzt erhebt sich keine Stimme zu Seinem Besten, itzt fodert alles mit wildem Ungeftümm Seinen Tod am Kreuze.

So veränderlich, so verführbar ist das Men­schenherz! D Christen! trauet keiner Gunst, oder thut nie etwas, blos der unbeständigen Gunst eines Menschen wegen! Es ist nur Einer, der uns beständig, und mit im­mer gleicher Zärtlichkeit liebet; diesem wohlzugefallen, und Seine Gnade zu b-ehal­ten, sey unser Bemühen, so lange wir leben; denn dieses Bemühen gewährt uns einen doppel­ten Vortheil: Wir haben Gott zum Freunde; und unser Verhalten werden wir so einrichten, daß wir nicht selbst aus eigner Schuld die Ungnade, oder die zürnende Macht eines Menschen über uns herziehen.-

Aus Gefälligkeit gegen die Grossen des