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Fische unter die Gelagerten austheilen, so viel ein jeder wollte.

Still und geräuschlos, als wenn Er die ge­wöhnlichste Handlung ausüben wollte, steht Er auf der Anhöhe des Berges, hat immer volle Hände für die Brod holenden Schüler, und freut sich, wie ein Vater, der seinen um ihn her ver­sammelten Kindern das Nöthigste mittheilen, und ihre Bedürfnisse vollkommen befriedigen kann. Wenn wir nun auf diesen Jesus, und Seine wundervolle Brodvermehrung unbefangen und mit wahrheitliebendem Blicke Hinschauen, so müssen wir den Sohn des ewigen Vaters an Ihm erkennen. Denn, wie der Vater mit dem kleinen Getreidkörnlein schon Jahr­tausende lang seine Menschen nähret; so ist dem Sohne auch das Wenige schon genug, um ei­ne große Menge damit zu sättigen.

Wie dem Vater kein Bedürfniß und kein Elend zu groß ist, wie Er jede Noth verändern, in allen Umstanden helfen und erfreuen kann, und durch all Sein Wirken nur den Menschen helfen will; so bringt auch den Sohn kein vorhande­ner Mangel in Verlegenheit, Er weiß zu helfen, wo keine Hilfe mehr möglich scheint, und jedes Helfen macht Ihm selbst die höchste Freude. Wie der Vater jedes Vertrauen, das man 5