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wie ganz anders, wie falsch und ungerecht, bem- theilten sie Seme schönsten Thaten!

Der keine vergängliche Würde suchte, und jeder irdischen Ehrenbezeugung auswich; den verklagten sie als einen Mann, der nur Aufruhr erregen, und die Königswürde sich anergnen wolle.

Der die edelsten Grundsätze dem Volke vortrug, und aus allen, die Ihn hörten, treue Gottes­verehrer, und ruhige, stille und gehorsa­me Bürger machen wollte; den schilderten sie vor dem Nichterstuhle des römischen Landpflegers als einen Verführer des Volkes: und dem sie keine böse That nachsagen konnten, der war ih­nen doch so verhaßt, daß sie lieber einen Mörder, als ihn, wollten begnadiget wissen.

So betragt sich der wilde Haß, der unbändige Stolz, und die beleidigte Eigenliebe gegen den edelsten Menschen; und Gott im Himmel läßt oft die Unschuld von der Bosheit hart und schrecklich drücken, aber doch auch die Stunde nicht ausbleiben, wo die Unschuld verherr­lichet, und die Bosheit, wie sie es verdiente, ge straft wird.

Unergründlich sind die Rathschlüsse des Ewi­gen; doch ist das Heil der Menschen das Vor­züglichste, worauf Er Sein Augenmerk richtet.