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das Leben, und sprach so gerne vom Hause Sei­nes Vaters; warum müßten wir denken be­wies Er nicht die Wahrheit Seiner Worte durch Seine eigne Auferstehung, und warum überzeugte Er nicht alle durch Sein Wiederkommen von ei­nem andern, einem bessern Leben?

So oft Er von Seinem Leiden mit seinen Jüngern sprach, setzte Er allemal bey, daß Er wieder auferstehen werde; wie kann ich Ihm glau­ben müßten wir denken indem ich sehe, daß er sich hie rinn geirret habe '

Seht, liebe Christen! Solche Zweifel wür­den uns martern, wäre Jesus im Grabe geblieben, und diese Zweifel könnten zuletzt die gänzliche Verwerfung Seiner Lehre zur Folge haben, zumal diese Lehre unsrer Sinnlichkeit nicht schmei­chelt, sondern manchen Kampf, manches Opfer, und manche Selbstverleugnung von uns fodert. Aber Jesus ist vom Grabe erstanden! Magdalena sah Sein freundliches Auge, und die frommen Frauen hörten die liebvollste Begrüßung aus Seinem Munde. Alle Zweifel sind nun verschwunden, und auf einem festen, unerschütter­lichen Grunde ruhet nun unser Glaube.

Jesus ist erstanden; also war es nicht Anmaßung, daß Er für Gottes Sohn sich aus-