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I.

Mit himmlischer Freude im Herzen kamen die guten Frauen zurük in die Versammlung der Jün­ger, und erzählten diesen im Jubeltone:Wir haben den Herrn gesehen! Er ist auferstan­den, und hat uns selbst gesagt, daß wir euch diese frohe Nachricht bringen sollten."

Kaum hatten diese ausgeredet, da rief schon auch die herbey eilende Magdalena ihnen entgegen: Er lebt, Er ist nicht aus der Gruft weggenom­men, Er hat mich so freundlich mit Namen genen- net, unser Herr und Meister!"

All' diese Aussagen kamen aber den Jüngern wie Mährchen vor, und sie glaubten ihnen nicht; denn- der Mensch, weniger in einen tiefen Kum­mer versunken ist, halt gewöhnlich jedes Wort, das ihm Hilfe verspricht, so lange für Täuschung, bis er endlich selbst von der wirklich vorhandenen Hilfe überzeugt wird.

An dem nämlichen Tage giengen Zwey von den Jüngern nach einem Flecken, der Emaus ge­nannt wurde, und nur- etwa drey Stunden von Jerusalem entlegen war. Nichts anders konnten sie im Hingehen mit einander reden, als wovon ihr Herz voll war, nämlich von dem, was sich seit drey Tagen mit ihrem Meister zugetragen hatte, und was sie noch vor ihrer Abreise aus dem Mun-