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Erquickung laßt sich erwarten von dem, der im Schooße der Erde modert?

Wer helfen will, der muß Leben und Kraft haben; wer andre erfreuen will, der muß selbst eine nie versiegende, sondern immer und reich­lich fließende Quelle der Freude in sich haben; und wer uns die Aufnahme in ein besseres Leben verheisset, der muß uns zuerst davon überzeugen, daß jenseits des Grabes ein anderes, ein besseres Leben sey.

Wäre Jesus aus seinem Grabe nicht wieder gekommen; dann könnten wir wohl sagen: Er hatte das beste Herz gegen seine Brüder; durch all Sein Wirken hat Er es unverkennbar an den Lag gelegt, daß Er alles Widrige, alles Nnange- nehme und Traurige gerne von ihnen weggenom­men hatte; aber itnfre Hoffnung wäre doch nur auf einen Todten gegründet, von dem wir nicht wüßten, wo er wäre, oder was er itzt zu thun im Stande sey. Furcht und Zweifel müßten dann nothwendig mit unsrer Hoffnung verbunden seyn.

Aber Jesus ist erstanden; also hoffen wir nicht vergebens auf den wirklichen Empfang dessen, was Er uns versprach; also sind wir ver­sichert, daß Er Macht genug habe, jedes gege­bene Wort zu halten.