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wollen gegen seine hilfsbedürftigen Brüder aus dem Herzen reiften. —
Was sein Mund als Lehre vortrug, das übte Er selbst aus. — Zur gegenseitigen Liebe, zum Geben und Helfen, zum Segnen und Wohlthun ermahnte und ermunterte Er alle Menschen; und Sein eignes Leben war nickts anders, als eine Reihe von Wohlthaten; — Sein eignes Wirken und Handeln war nichts anders, als eine beständige Verwendung Seiner Kraft zum Besten und zur Freude der Andern. —
Er weinte selb ft mit den Weinenden; und wo Er Traurigkeit und bange Mehmuth sah, da blieb Sein Herz nicht ungerührt; da half Er entweder gleich und auf die edelste Weise, oder suchte Er den Blick durch frohe Verheissungen vom Gegenstände der Traurigkeit weg, und auf die heitere Zukunft hinaus zu lenken. —
„Bethct in meinem Namen — sprach Er zu seinen Jüngern, die Sein bevorstehendes Weggehen äußerst traurig machte; — und seyd versichert, ihr werdet zu eurer Freude alles erhalten, um was ihr den Vater in m e i n e m N a m e n bitten werdet." '—
O, was hätte die Menschheit verloren, wenn der Leichnam dieses Edlen, der noch am Kreuze der Wohlthater eines Sünders wurde, auch ein

