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Raub der Verwesung geworden wäre! Welche Ermunterung könnten wir haben, in Seinem Namen im Namen eines Tobten zu be- th<n; und wie zweifelhaft bliebe es immer, ob Er nicht mehr versprach, als Er zu geben im Stan­de war?

Ware Jesus im Grabe geblieben, dann könnten wir wohl auch voll Ehrfurcht und Anbethung hin­fallen vor Gott, dem Allmächtigen, und unser An­liegen , unsre Nöthen und Bedürfnisse Ihm vortra­gen; aber ob Er unser Vater unser lieb­volle Vater sey, der die Stimme seiner Kinder gerne höret, und keine vernünftige Bitte ih­nen abschlagt; davon hatten wir keine Ge­wißheit. /

Ware Jesus im Grabe geblieben, so könnten wir nur dem t r e. urig e n Gedanken nachhängcn:

An Ihm hätten die Menschen einen edlen Freund, einen grofimüthigen Helfer und liebvollen Netter gehabt; von Ihm hatten wir alles Gute erwar­ten können: aber weil Er nun unter den Tobten ruhet, weil Ihn das Grab wie andre Menschen einschließt; ' .e können wir Ihn für das halten, wofür Er sich ausgab? und wenn Er das nicht ist; wie kann Er unsre Bitten hören; oder wie kann Er Macht genug haben, Alles, was zur Ru-

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