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dessen ein- was ich euch lehrte und vor- schricb; denn nur diese Beobachtung führet zur Seligkeit." —
O Christen! Der gebunden wie ein Missethater und in der schmählichsten Erniedrigung vor PilatuS stund, und unter dem Gespötte roher und gefühlloser Menschen sterben mußte; der steht nun als Gewalthaber über Alles, was erschaffen wurde, vor seinen Freunden!
So wird die Tugend verherrlichet, so wird sie erhöhet von Dem, der die Guten nie verlassen, und nie auf die Seite der Bösen treten kann! — So steht am Ende der edle Tugendhafte als Sieger, als Freund und Liebling Gottes da, und alle, die ihn krankten, oder Schmerz und Bitterkeit über sein Leben brachten, werden der Beschämung preis gegeben; denn cs lebt Einer, dessen Auge die Menschen unaufhörlich beobachtet; Ler Alle frey handeln läßt, und zuletzt einem Jeden nach seinen Werken vergilt. —
Tugend sey also das Erste und Einzige, wornach wir streben wollen; und wenn auch der Weg unsers Lebens noch so dunkel und mühsam würde, wollen wir standhaft fortwandeln, wie Jesus! Am Ende geht uns ein himmlisches Licht auf, am Ende wird uns die Krone der Ehre von Jesus gereicht, der selbst durch Leiden in

