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Erster Aufzug.

Fern. Graf Adolph. (Cr entfärbt sich.)

indem er ihn aufmerksam betrachtet.

Graf. (Er weiß nicht, baß er mit dem Gra­fen selbst spricht.) Und aus welcher Ur­sache?

Fern. Er soll sie erfahren, wenn ich ihn wer­de in den Staub gestreckt haben.

Graf. Man irrt sich manchmahl.

Fern. Wie? (er ists ohne Zweifel.) Du kannst noch daran zweifeln, daß der Graf eine feige Memme ist?

Graf. Der Graf eine feige Memme? mit großer Heftigkeit, dann wieder an sich haltend. (Ha, beynahe hält' ich mich verrarhen.)

Fern. (Ich irre mich nicht.)

Graf. (Liebe iste, die mich im Gleichgewich­te erhält.)

Fern. Dummkopf, thu deine Schuldigkeit; gieb mir eine Lanze.

Gieb mir eine Lanze, die meiner werth ist.

der Graf nimmt sogleich eine und über­reicht sie ihm.

Graf. Sie kostet sechs Thaler.

Fern. Laß drey dir gnügcn. sie betrachtend.

Graf. Ich nbertheure nicht, dieß ist der Preis.

Fern. Nimm hin.

er giebt ihm das Geld und fängt a» die Lanze zu biegen, um sie zu zerbrechen.

Graf. Ich danke. Wollt Ihr sie zerbrechen?

Fern. Ich will nur versuchen, ob fest auch der Schaft ist.