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I. Abtheilung.
Adolf. (Der edle Helfer.)
Alle Freuden, die wir finden,
Dauern ihre Zeit und schwinden Ost dahin, eh' wir es denken;
Lieb' und Tugend aber schenken Freuden unö, die nie verschwinden.
Oder:
Auch die Jugend welket leicht,
Doch die Freundschaft dauert immer.
Ob auch jedes Erdenglück entweicht,
Liebe selber uns entschwindet,
Freundschaft bleibt mit rvs'gem Schimmer
Adolfine. (Die edle Gchülfin.)
Auch in dem schönen Feenlande Der Hoffnung träumt man Ewigkeit.
Oft baut man auf dem dürren Sande Lustschlösser der Vergänglichkeit;
Fort sind lie schönsten Lebensblüthen, Indem sie trifft der eis'ge Nord.
Nur träumst Du oft bei seinem Wüthen, Erwachst Tu, sind die Schlösser fort.
Agathe. (Die Gütige.)
Allein dem gebührt des Freundes Name der betrübt bei unserm Granie Auch mit uns im Unglück weint;
Tröstet, Hilst, liebt, nicht schmeichelt, -herzlich ist und nimmer heuchelt.
(Sn- ist selten nur ein solcher Freund!
Agnes. (Die Keusche)
Ach! nur Liebe giebt wahre Stärke,
Eiiefit uns Balsam in die Wnnden.
Nocb in den bckunimertsten Stunden (?s falle auch Alles —• bricht Tüße, wahre Liebe nicht.
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