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I. Abtheilung.

Liebliche Düfte, Im bunten Kleide Opfert sie der Mutter Natur j Nah dein Bach auf grüner Weide,

In der jugendlichen Wonnefreude Artet sich lächelnd ihre Spur.

Arnold. (Der Treuherzige.)

Auch Du, Freund, nimm mich hin, schlicht,

Redlich, bieder, wie Du längst mich kanntest?

Nie schlecht, blieb ich treu Dir stets.

Ohne Falsch mein redliches Gesicht.

Lüge ich, so kfag' einst vor dem Weltgericht Darob mich an, den einst Du redlich nanntest.

Asmus. (Der Liebenswürdige.)

Alles welket, auch die Jugend fleucht,

Sicher bleibt die Freundschaft immer Mit uns bis an des Grabes Rand,

Und nicht, wie andres Glück, entweicht Sie auch mit Freud und Schimmer.

Athanasia. (Die Freundliche.)

Auf ewig bin ich Drin! Wenn uns Meere trennen, Trübe Wolken uns und Stürme dräun,

»eiße Tage in Wüsten uns brennen,

Auf ewig bin ich dennoch Dein!

Nur Dein gedenke ich, wenn der Erinnrung Freude, Als ferner Nachhall, mir ertönt,

Sich die Gegenwart im Blüthenkleide,

In. Träumen der Vergangenheit verschönt.

Auf ewig bin ich Dein, gedenke Dein!

August. (Das Glückskind-).

Auf des Lebens Pfad bekränze Unschuld nur und Liebe Dich!

Weh' dahin im ew'gen Lenze,

Und mit Liebe denk an mich,

Sei, bis einst Dein Auge bricht:

Treu der Liebe und der Pflicht!