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I Abtheilung.

Auch wenn Zweifel Dir die Ruhe rauben, Richte dann Dich an den Glauben

Aus: die Treue wachet!

Benedikt. (Der Gesegnete) Bruder, was in Sorgen hat begonnen, Endet oft im Jubelschall.

Noch bescheinen uns Gottes Sonnen,

Er ist uns nahe überall.

Denn ob auch ein Haar nur falle,

Ist ihm bekannt, er weist cs ja.

Arräftig segnet und schützt er Alle,

Treu ist er stets mit Hülfe nah.

Benjamin. (Sohn des Glücks.) Belohnt vergeltend nicht die Zeit Ein festes Hoffen und Vertrauen?

Nicht kann jedoch der Früchte schauen jenseits, wer hier die Arbeit scheut.

Ach ! willst Du einst die Palme tragen, Mogft nimmer fliehen Du den Schweiß! Indem Dich schmückt des Kranzes Preis Nur nach so manchem schweren Wagen.

Bernhard. (Der Kraftvolle.) Bau' im Frieden Deine Lauben,

Erfreu' Dich stets ein glücklich Loos! Richtig handeln, richtig glauben, Nimmer straucheln, mach' Dich groß. Heiter führe Dich durch'S Leben An seiner Hand ein gut Geschick;

ReineS Gefühl hat Natur Dir gegeben, Das bringe auch rein ihr zurück.

Bernhardine. (Die tüchtige Hausfrau.) Bete! dulde! So kannst Du vergüten Es, wenn die Stürme des Lebens wüthen, Reißend der Freude Blüthen Nieder. Geduld, Gebet üb' immerfort,