Akrosticha.

Hin führ« sie in der Ruhe Port.

Aber dankbar nimm Leiden und Freuden Reinen Sinnes aus des Höchsten Hand;

Denn wenn auch Kreuz er Dir zuerkannt, Immer fasse Muth zu leiden;

Rur gut ist Alles, was er will;

Eben darum dulde willig und still.

Bertha. (Die Geschmückte, die Schöne.) Bleib' imnier glücklich, wie Du beglückst.

Entzückt im Herzen, wie Du entzückst,

Reich an Gütern, wie an Freunden Du bist; Traun, nichts werde von Dir vermißt!

Höre: noch eins zu wünschen mir bliebe:

Auch liebe so treu mich, wie treu ich Dich liebe

Oder:

Bleibe stets an allen Enden Eine liebe Freundin mir Rosen mög' das Schicksal Dir,

Theure, wo Du weilest spenden,

Als ein Preis aus Gottes Händen.

Bettl. (Von Elisabeth, Gottes Scepter.) Bald verwelkt des Tages Blüthr,

Es steigt und sinkt der Sonne Pracht.

Treue Liebe nur hat keine Nacht,

Treu und ewig strahlt sie im Gemüthe In holder Farbenpracht.

Blandlne. (Die sich anschmiegcnde.)

Bald auf Wiesen, bald an Quellen Lachende Freude blinkt;

Auch auf sanfte Zephyrwellen Ruhende Freude sich schwingt.

Dir möge jede Morgeuröthe Ihren Gruß lächeln zu;

Rur lieblich schön, wie Ton der Flöte, Erfreue Dich jeder Abend mit Ruh.