Akrosticha.
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Cle«eiitme. (Die Gnädige.)
Candirter Wolken Schatten seicht über Saaten, Wellen flithn:
Es keimen zum Schmucke der Matten Muntre Blümchen und verblühn.
Ovö schwanden so auch unsre Freuden,
Nebst ihnen schwand auch unser Glück.
Thräncn flieffen, da wir scheiden,
In Wcmuth wölkt sich unser Blick.
Nur eins bleibet noch uns Beiden,
Es bleibt Erinnerung zurück.
Clemens. (Der Gütige.)
Clemens! Schmer; und Freude Liegen in einer Schaale:
Cs kennt sie Morgen und Heute,
Man findet sie unterm Strohdach,
Erkennt sie im Marmorsaale.
Noch bist Du aus der Mutter Schoost,
Schon sind sie beide Dein Loos.
Constantia. (Die Beständige.)
Christlich sei Dein Leben, still beglückt,
Ohne Trübsal, aber unbekannt!
Nur mit sanften Tugenden geschmückt,
Such' den sichein Mittelstand.
Traulich, lauter, still und Helle,
Als die reinste Wafferquelle,
Nur so fließe bis an's Grab Trübfinnfrei Dein Leben ab.
Ist aber einmal Prüfung Dir beschiedcn,
Ach, so denke: nichts BollkommneS gicbt'S hienicden.
Cordula. (Das Herzchen.)
Contraste tragen oft zur Schönheit bei;
Oft in Sturm und Schnee und Eis
Reift Schönes, wenn man's nur zu finden weiß.
Durch Grillen nur nicht gcdräugct,

