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I. Abtheilung.
(Christiane. (Die christlich Gesinuete.) (Christliche Freundschaft ist ein Felsen,
Heilig und fest, von keinem erschüttert,
Neicht uns im Dunkel des Grabes ein Licht. Ihr nur vertrau', die Freundschaft erzittert Selbst vor dem Schleier der Ewigkeit nicht. Tochter des Himmels, empfange die Weihe In glücklicher Seelen günstigem Blick;
Ach, heilige Freundschaft und ewige Treue, Nur Ihr ruft auch Vergang'neS zurück, Erhaltend bis zum Grabe das wahre Glück.
Christine. (Die Gottesfürchtige.)
Eoneerte rauschen die Wasser,
Hohe Wolken vergehen,
Nuhig bleiben die Sterne Immer am Himmel stehen.
STeht nicht auch so das Herz Immer fest noch im Schmerz,
Nimmer die Treue bewegend,
Ewig die Treue erregend?
Ehlrftoph. (Der Christusträger.) Christliche Freundschaft ist ein Felsen.
Heilig und fest, von keinem erschüttert,
Neicht auch im Dunkel des Grabes ein Licht Ihr nur vertrau'! Die Freundschaft erzittert Selbst vor dem Schleier der Ewigkeit nicht. Tochter des Himmels, empfange die Wc.ihe Ost aus der Glücklichen günstigem Blick. Preiset heilige Freundschaft und Treue,
Heilig bewahren sie immer ihr Glück!
Clara. (Die Reine.)
Elara! will Dich jemand lehren,
Reicht wechsle Freundes Sinn;
Alsdann ihn zu bekehren,
Neich' ihm dieses Blatt, und zeige Auf meinen Namen hin.

