Akrosticha.
Diana. (Das Kind der Natur.)
' Diana liebt daö Jagen sehr;
Ich auch, das muß ich sagen:
Allein, ich möcht', wenn's möglich war', Nun andres Wildpret nimmermehr,
Als Dich, nur Dich erjagen!
Dora. (Die Geberin.)
Du gehst dahin, wohin das Schicksal ruft,
O, könnt' ich mit Dir geh'n!
Reich sei Tein Glück bis an die Tugendgruft.' Auf frohes Wiederfeh'n!
Doris.
Die Treue wohnt für sich allein,
Obschon die Lieb' auf allen Wegen Recht ohne Auswahl schwärmt herum. Indeß die Treue will gesucht sein, Springt die Liebe Dir rasch entgegen.
Dorothea. (Gottesgabe.)
Darf ich es Dir zum Abschied sagen?
Oft wollt' es schon der Lipp' entflieh'n, Rasch aber faßte mich Verzagen, Ohnmächtig ließ die Zeit ich zieh'n;
Tief in der Brust steht es geschrieben:
Heil find' ich einzig nur bei Dir!
Es ist mein Herz Dir nah geblieben,
Auch wenn ich ferne bin von hier.
Eberhard. (Der sehr Starke.)
Es macht der Tod uns alle gleich: Betrügt den König um sein Reich, Entnimmt dem Kritiker den Geschmack, Raubt dem Jrus seinen Bettelfack.
Hört! eben so setzet der Wein -Auch den Diener in die Kutjch' hinein, Ruft den Kutscher in des Dieners Rock, Dazu Jhro Gnaden auf den Bock.

