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I. Abtheilung.

Edmund. (Der Beschützer.)

Einst, wenn Dein Himmel sich umziehet,

Dann blick' auf! Der Stern der Freundschaft glühet Mitten durch Sturm und Nacht;

Nnd wenn Zweifel Dir die Ruhe rauben,

Nimmer laß fahren den Glauben:

Die Treue wacht!

Edmunde. (Die Beschützerin.)

Es wandeln Viele durch ein Land der Schmerzen, Da, wo Herzen reißen sich von Herzen Mit unnennbaren Qualen los.

Nus zieht des Unerreichten Heischung,

Nach dem wir streben oft mit Schmerzen,

Dann ziehn uns Stolz, Berrath und Täuschung, Ew'ge Thränen, heiße Thränen groß.

Eduard. (Der treue redliche Beschützer.)

Erft dem gebührt des Freundes edler Name,

Der unsere Sorgen theilt, bei unser»« Grame Unser Unglück mit beweint!

Auch eh' wir bitten, hilf(, uns liebt und doch nicht

schmeichelt,

Redlich spricht und nimmer heuchelt.

Doch selten ist ein solcher Frcurrd!

Eleonora. (Die Mitleidige.)

Es scheinen Gottes ew'ge Sonnen,

Leuchten hier, wie überall;

Es endet, was in Sorgen begonnen.

Oft in lautem Iubelschalk Nah und fern weiß der Ew'ge ja.

Ob ein Haar vorn Haupte falle!

Redlich, als ein Vater, liebt er Alle,

Allen ist er mit seiner Hülfe nah.

Elisabeth. (Gottes Seepter.)

Ein deutsches Herz

Liebt immer Treu und Glauben!