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I. Althcilung.

LouiS. (Der Held.)

Lenz der Jugend verblüht,

O, seine Sonne sinket!

Und Heil uns! wenn sie verglüht,

In der Ferne der Abend winket.

So in der Jugend Gutes wir thaten.

Louise. (Die berühmte Heldin.) Lachen Dich des Lebens Freuden an,

O, so denke, dass sie bald verschwinden; Und verdunkeln Leiden Deine Bahn, Immer denke, das hat Gott gethan:

So nur wird bei Leid und Wohlergeh'n Ewig fest Dein wahres Wohlsein steh'n.

Luise. (Die Heldin.)

Lustig sollst Du immer sein Und mich nie vergessen;

Ja und werden einst alle Freuden Dein, So Dir Dein Freund gern mag verleihn, Erinnere Dich auch dessen.

Ludovika. (Die Ruhmvolle.)

Lebe wohl! Vergiß mein nicht!

Und gedenke oft der Stunden,

Die so selig hingeschwunden!

O, eine feste, thcure Pflicht Ldon mir sci's, bis zum Erkalten Immer lieb Dich zu behalten!

Kränze welken. Marmor bricht.

Aber Freundschaft endet nicht!

Magdalene. (Die Erhöhte.)

Mancher denket wohl mit Schmerzen An die schöne Jugendzeit zurück,

Grämt sich stets und wünscht dem Herzen, Das entffoh'ne unschuldsvvlle Glück.

Ack', bis an des Grabes Grenze Lächeln uns Zufriedenheit und Rnh.