Akrosticha.
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Ewig bliih'n der Unschuld Kränze ;
Nie verschwinden ihre Lenze;
Einst führt sie dem schönen Himmel zn. -»
Margarethe. (Die Perle.)
Möchten Deine Tage Alle frei von Klage,
Rosenvoll mir sein!
(Hiebt der Himmel Schmerzen.
Ach, so kehr' im Herzen Ruhe bei Dir ein!
Engel Gottes werden,
Theure, schon auf Erden Ewig mit Dir sein!
Oder:
Mögen Vergehen des Lebens Herrlichkeiten,
Auch entfliehen Traumbilder der Macht!
Rasch versinkt im schnellen Lauf der Zeiten Eänzlich, was die Erde trägt in öde Nacht!
Auch die Lorbeern, die des Siegers Stirn umkränzen, Reichthum, Ruhm und Ehre sinken Endlich dahin, wo keine Sterne blinken;
Traten, die in Erz und Marmor glänzen,
Alles Jrd'fche hat nur vergehende Pracht.
Marie. (Die Gefürchtete.)
Möchten Heiterkeit und Seelenfrieden Auf dem Pfad des Lebens Dich umschweben ! Rosen sind der Unschuld nur beschiedcn.
Immer lacht das Schicksal Dir hicnieden,
Auch wenn Dornen Deinen Kranz durchwehen.
Martha. (Die Besorgte.)
Mochtest Du in Freuden leben,
Ach, so liebe, was Dich liebt;
Redlich ein Herz um'8 and'rc geben,
Traun! das ist cs, was Vergnügen giebt.
Ha! wenn Du willst in Freuden leben,
Ach! so liebe, was Dich liebt!

