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I Abteilung.
Martin. (Der Muthvolle.)
Mitten in der öden Todcskammer,
Ach! da schwindet je'cs Traumgesicht; Nos'ge Freude, dvrn'ger Jammer, —
Dräute Freundschaft schwindet nicht!
In einem bessern Vaterland Noch geht sie Hand in Hand.
Mathilde. (Die liebe Gefährtin.)
Mag auch plötzlich das Geschick uns trennen, Alles Schöne wechselt ja mit Sä merz;
T.^cure, wo ich weile, soll mein Herz Immer nur für Deine Wohlfahrt brennen!
Iftcbe niick und denke oft an mich!
Deinen Namen werd' ich oft mir nennen;
(5wig, Freundin, Ueb' und acht' ich Dich.
Minna. (Die Liebreiche.)
Munter des Lebens Becher zu genießen.
In welchem Wohl und Wehe stießen,
Nur dies durch jenes zu versüßen.
Nur durch diese weise Wissenschaft
Auch im Unglück man das Gluck sich schafft.
Oder:
Mag die Zeit der Jugend uns verschwinden, Immer wird ein unsichtbares Band,
Namenlose Sympathie, uns binden. —
Nimm die Blumen, die die Zeit Dir bricht, Auch dies freundliche Vergißmeinnicht!
Moritz. (Der Dunkelfarbige.)
Mögen Leiden Dich nmzieh'n Oder Feuden dennoch werden Nesen immer Dich umblüh'n.
- Immer fuhren selbst Beschwerden täglich zum Gewinn auf Erden,
Zu den schönsten Freuden bin.

