I. Abtheilung.

m

Es entschlummert, der in Thränen stoß, Ruhig am Abend in Frieden.

Wilhelm (Der mächtige Beschützer.) Wenn Dich finstere Fernen Im Trübsinn umgrauen,

L<nk' zu den Sternen Hin den finkenden Muth Erhalte nur hohes Vertrauen;

Lebe nur immer recht gut,

Muthig wirst's Ende dann schauen.

Oder:

Wonnereich sei Dein Leben,

Immer wonn'ger jedes Jahr!

Lieber Freund, Dir gehöret Her; und Hand von mir allein- Ewig mein Her; Dich ehret,

Liebt Dich immerdar;

Mag mein Leben davon Zeuge sein !

Wilhelmine. (Die Beschützerin.) Wer nie in der Treue wankt, noch weicht, Ick froh in jeder Lage,

Lieb' ist ihm nah, die Tröstung reicht, Hilft rasch von jeder Klage.

Ein Mittel hat sie, mäöbtlglich.

Leicht heilt es jeden Kummer;

Mit treuer Pflege wiegt sie Dich In tröstcnd-süßen Schlummer;

Nie laßt dem Unglück uns zum Spiet Ein treues Herz voll Mitgefühl.

Oder:

Wenn des Glückes Sonne finkt, Ihre Strahlen schwinden,

Lassen sich am Himmelszelt Helle Stcrnlkin finden.

Einer heißet Gottvcrtrau'n,