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11. Abtheilung.

22 .

-So leb denn wohl, leb glücklich und zufrieden,

Gedenk' des Freundes, der Dich liebt;

Der glücklich ist, wenn nie Dein Wohl hicnicdcn Ein Unfall oder Kummer trübt ;

Nimm noch zuletzt von meinen Vruderlippen Den Kuß der ew'gcn Freundschaft hin;

Und Dein gedenken wcrd ich mit Entzücken,

Bis ich einst Staub und Asche bin.

Kofegartcn.

23.

O ringe nicht nach eitlen Kränzen;

In oft sind sie des Zufalls Spiel.

Nein, still zu schaffen, nicht zu glänzen,

Sei Deines Lebens edles Ziel.

Götter.

21.

Dir folge stets auf Blumenwegcn Glück, Lieb' und Zärtlichkeit,

Der Tugend Lohn, des Himmels Segen,

Heil und Zufriedenheit.

25.

_ Des Lebens unbescholt'ne Freuden

Sind Freundschaft, Liebe, froher Sinn,

Und unter diesen Seligkeiten Wall' jeder Ihrer Tage hin.

26.

Wenn Dich die Wolken des Trübsinns umgraucn, Heb' zu den Sternen den sinkenden Muth;

Habe nur hohes, festes Vertrauen

Guten ergeht es am Ende doch gut! Salis

Erinnerung hat tausend stille Freuden;

Sie sei mein Trost; es wird Dein hohes Bild Wenn mein Blick auch Grabesnacht umhüllt, Selbst stcrbxnd nicht aus meinem Herzen schneiden.