Denksprüche.
83
Hub alle Welt, die eine Jugend,
Bon einem cinz'geu Vater sein.
78.
Das Glück wohnt nicht in golbnen Wanden,
Es ist nur ebeln Lebens Lohn
Glaub mir! es steht in Deinen Händen!
Sei glücklich! edel bist Du schon.
79.
Freundin — an dem Tag, da wir uns gesehen, Knüpften wie der Freundschaft heilig Band.
Soll auf diesem Blatt des Freundes Name stehen,
O so schreibe ihn mit eia'ner Hand.
Tief und unauslöschlich steht der Deine Meinem Herzen ewig eingedrückt!
Lebt, o Freundin—wohl in Deinem auch der meine? O, dann bin ich selig und beglückt!
80.
Hätte ich die Macht wie ich den Willen habe, " Dann, theure Freundin, würde Dir Das beste Loos, des Himmels schönste Gabe,
Zu Theil von mir;
Dann machte ich zu einem Wonneleben Das Deine, frei von jedem Schmerz;
Dann müßte stets beglückt in Freuden schweben Dein edles Herz.
81.
Hilf Jedem, aber mit Bedacht;
DaS näh're Vorrecht nimm in Acht, Verbrauche heute nicht die Kraft,
Die morgen noch viel Gutes schafft.
I. R. B ased o w.
82.
(Sanftmuth.)
Von allem Muth, der Gutes schafft Hat Sanftmuth stets die meiste Kraft;
Sie wirkt nach außen, wirkt nach innen,
Und Sc-gen wird all ihr Beginnen.

